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Jan Peters

Ab 1970 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR; Chefredakteur des Jahrbuchs für Wirtschaftsgeschichte; zwischenzeitlich Leiter des DDR-Kulturzentrums Stockholm; 1961 Promotion; 1975 Habilitation; danach Lehrbeauftragter in Greifswald, Berlin, Potsdam; ab 1994 Professor für Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Potsdam; von 1992 bis 1996 Leiter der Max-Planck-Arbeitsgruppe Ostelbische Gutsherrschaft als sozialhistorisches Phänomen an der Universität Potsdam; seit 1997 im Ruhestand; seit 1999 Vorsitz des Vereins Ostelbische Gutsherrschaft und Kultur der ländlichen Gesellschaft; Beiratsmitglied der Zeitschrift Historische Anthropologie und Mitglied des Internationalen Beirats von Historisk Tidskrift (Stockholm); 2008 Auszeichnung seines Buches Märkische Lebenswelten mit dem René Kuczynski-Preis.
Forschungsschwerpunkte:
Gutsherrschaften; Deutsch-schwedischer Kulturaustausch; anthropologische Fragestellungen.
Veröffentlichungen:
- Die Landarmut in Schwedisch-Pommern. Zur sozialen Entwicklung und politischen Bedeutung der landarmen und landlosen ländlichen Produzenten in Vorpommern und Rügen 1630-1815, Greifswald 1961.
- Exilland Schweden. Studien zum Wirken deutscher und schwedischer Antifaschisten 1933 – 1945, Greifswald 1975.
- Märkische Lebenswelten. Gesellschaftsgeschichte der Herrschaft Plattenburg-Wilsnack, Prignitz 1550-1800. Berlin 2007.

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